Kunstschule Atelier Sybille Kreynhop | Fährhausstraße 20 | 22085 Hamburg | T 040 229 54 56 | E info@kunstschule-kreynhop.de
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Verlängerung der Ausstellung "MENSCHEN, BLUMEN & 

ARCHITEKTUR" aufgrund des großen Interesses bis

einschließlich Sonntag, den 29.01.2017

Zu dieser Ausstellung ist eine Broschüre erschienen. Besuchen Sie unsere Facebook-Seite! Dort stellen wir die einzelnen Künstler ebenfalls vor. 

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Zusätzlich zu unseren normalen Öffnungszeiten, dienstags bis donnerstags 11 bis 21 Uhr, heißen wir Sie auch an Sonntagen von 12-18 Uhr herzlich Willkommen!


Die Broschüre mit den Künstlerporträts

Stück für Stück möchten wir Ihnen nun Einblick in unsere Broschüre geben, die wir extra zu der Ausstellung "MENSCHEN, BLUMEN & ARCHITEKTUR" gestaltet haben. Hier präsentieren sich die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler mit einem selbstgeschriebenen Text und Fotografien ihres Bildes. Die Fotografien zeigen, jeweils individuell, sowohl das fertige Werk oder auch spannende Momentaufnahmen im Entstehungsprozess. Viel Spaß beim Lesen! Und: Kommen Sie gern in die Ausstellung vorbei und holen Sie sich ein Original der Broschüre!

Angelika Janßen

"Ich liebe es, im Wasser zu liegen und auf den Wellen zu schwimmen, am liebsten Stunden lang. Die Frau auf dem Bild liegt auf dem Rücken: entspannt, von der Sonne beschienen, mit einer Hand noch leicht den Rand des Beckens berührend, aber sie wird ihn loslassen und in die Weite schwimmen wollen. Ich habe in meinem Leben oft losgelassen, bin weiter geschwommen, einem neuen Ziel entgegen, wollte nie untergehen. Das Foto als Vorlage war mir selbst sehr nahe. In die Kunstschule kam ich über einen Spaziergang und meinem Wunsch, mich künstlerisch weiter entwickeln zu wollen, nachdem vorrangig die Lehre für mich im Vordergrund stand. Ich habe nach kurzer Zeit, dank der Kompetenz und künstlerischen Stärke von Sybille Kreynhop zu meiner Freude und Liebe am eigenen Schaffen zurückgefunden." – Angelika Janßen

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„In meinem Element“ | 2016 | 80 x 100 cm | Acryl auf Leinwand

Annegret Heinricy

"Seit 1998 besuche ich die Kunstschule Atelier Sybille Kreynhop. Hier habe ich mir über die gesamten Jahre einen großen Überblick, ein fundiertes künstlerisches Wissen und das Gestalten eines Bildes zu Eigen machen können. Unter der individuellen Anleitung und Betreuung der Künstlerin Sybille Kreynhop habe ich an vielen Workshops und diversen Ausstellungen teilgenommen. Die expressionistischen Gegenwartsbilder von Max Beckmann weckten über die letzten Jahre mein größtes Interesse. So suchte ich im Zuge meiner Begeisterung stetig nach neuen umfangreichen Motiven und Bildern, um diese zu kopieren. Dadurch entwickelte ich eine Leichtigkeit der Kreativität.

Das hier ausgestellte Bild „Fastnacht- Maske grün, violett und rosa“ ist zwar eine frivole Erscheinung stellt jedoch gleichermaßen den Lebensgenuss dar. Nach dem Motto „Spiele mir das Lied vom Leben!“ Oder auch „Wenn ich nur diese Kraft behalte bis ans bittere Ende, für die letzte große Illusion". Alles innerhalb dieses Bildes soll unerkannt erscheinen: Die Maske, die Haltung der Lady, die gepokerten Karten. Es ist eine Komposition aus dem täglichen Leben." – Annegret Heinricy

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„Fastnacht-Maske grün, violett und rosa“ | 2016 | 80 x 120 cm | Öl auf Leinwand

Arne Nordmeyer

"Im Mittelalter war Gott alleiniger Schöpfer, monokausaler Grund der stets als nahend empfundenen Apokalypse und einzige Quelle der Erlösung. Erschaffung und Weltuntergang waren monopolisiert in der Domäne des Allmächtigen. Der moderne Mensch verfügt nunmehr über die Instrumente, um sich als alleiniger Schöpfer der Gegenwart sowie Architekt neuer Kreaturen und Pflanzen zu begreifen. Der Menschen Motto lautet ungebrochen: „Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, des Spitze bis an den Himmel reiche, dass wir uns einen Namen machen!“ In seinen Händen hält der Mensch die Schlüssel zur absoluten Vernichtung, aber auch den Schlüssel zur Erlösung?

Boschs bekanntesten Werke thematisieren den Menschen im Dies- und Jenseits, – je nach Deutung – belohnt (bzw. verloren) in detailreich illustrierten, abstrusen Paradiesgärten oder – nach eindeutiger Lesart – für alle Ewigkeiten dem erfindungsreichen Sadismus der bestialisch heiteren Hölle ausgeliefert. An seine Gestaltungswege entfernt angelehnt, habe ich versucht, die begrenzten Möglichkeiten der fortschrittshörigen wie uneinsichtigen Menschen aufzuzeigen: Die Menschen als Schöpfer ihrer eigenen Dämonen, die sich der eigenen Unzulänglichkeit nicht gewahr werden, die Erlösung aber weiterhin in ihrem diesseitigen Potential suchen. Das Bild zeigt sie bei einem weiteren Unterfangen dieser Art.

Die von Sybille Kreynhop entwickelten Methoden helfen dabei, Bildelemente stimmig aufzubauen und einen Eindruck von Räumlichkeit und Plastizität zu erzeugen. Sie vermitteln zahlreiche Ansatzpunkte, um auf einem zweidimensionalen Bildträger möglichst ein dreidimensionales Werk zu erzeugen." – Arne Nordmeyer

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„Schöpfungsblüte“ | 2016 | 59,4 x 84,1 cm | Feder & Aquarell auf Papier

Elisa Szelinsky

"Mein kreativer Umgang mit Form und Farbe geschieht spontan und es macht Freude zu sehen, wie Menschen und Dinge sich – nicht immer nur auf der Leinwand – dabei wandeln und verändern. 

Ich male, um dem Ausdruck zu geben, was – ohne Sprache erzählt – auf ureigene Weise sichtbar werden will. Für mich ist das Bild schon da, aber noch nicht in die Erscheinung getreten. Es wird nur entdeckt und kommt ans Licht: Logik, Gefühl und Gelerntes, Intuition und Inspiration werden beim Gestalten zu einem Ganzen. Um diese Ganzheit, innere und äußere Kommunikation sowie Verbundenheit, die nichts ausschließt, geht es. Sie soll Ausdruck finden und dem Betrachter einen individuellen Raum eröffnen für Austausch, Abgrenzung, Mitschwingen, Erinnern, Ausdehnung oder Träumen. 

In der Kunstschule Sybille Kreynhop profitiere ich von ihren Lehrmethoden: Achtsames Beobachten vorgegebener Rhythmen, Wahrnehmen, Speichern und neu Komponieren, um Räumlichkeit und Tiefe zu kommunizieren. 

Der Lernprozess unterstützt und ermutigt mich, die Unterschiedlichkeit der Ebenen, das Wechselspiel von Vorderund Hintergrund, Licht und Schatten, Farben und ihren Qualitäten spielen zu lassen und in ihrer Einzigartigkeit anzuerkennen. Vertrauen und Geduld sind dabei in jeder Entwicklungsphase des Bildes hilfreiche Begleiter." – Elisa Szelinsky

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„Rose“ | 2016 | 80 x 100 cm | Öl auf Leinwand

Insa Aden

"Ein riesiger, pompöser Saal. Ein architektonisches Meisterwerk seiner Zeit in Verbindung mit dem technisch revolutionären Operationssystem daVinci®. 

Ein Schritt, der den Menschen dazu befähigt räumlich getrennt zu operieren, wobei der Eingriff minimalinvasiv und sehr präzise erfolgt. Ein Schritt, der den evolutionären Prozess des Menschen aufzeigt. Ein Schritt, wobei der Mensch vom biblischen Ebenbild Gottes zum selbsternannten Schöpfer aufsteigt. Bei dem Operationssystem daVinci® handelt es sich um ein aktuelles Beispiel der schnelllebigen, sich wandelnden Gesellschaft im Zusammenhang mit dem technischen Fortschritt. Die Namensgebung ist angelehnt an den Maler, Wissenschaftler und Pionier seiner Zeit Leonardo da Vinci. „Leonardo habe einem Menschen geglichen, der in der Finsternis zu früh erwacht war, während alle anderen noch schliefen – so weit war er seiner Epoche voraus.“ (Sigmund Freud) – Insa Aden

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„DaVinci®“ | 2016 | 70 x 100 cm | Bleistift, Fineliner, Aquarell auf Papier

Janette Preussker

"Das Thema der Ausstellung „Menschen, Blumen & Architektur“ harmoniert sehr gut, da alles irgendwie mit einander verbunden ist. Blumen gehören zur Natur. Die Natur bezeichnet in der Regel das, was nicht vom Menschen geschaffen wurde. Natur ist der gesamte Kosmos. Der Mensch lebt darin und mit der Natur. Er plant, entwirft, gestaltet und konstruiert Bauwerke und schafft damit Architektur.

Ich male am liebsten Figuren und habe mich für eine Frau in einer kargen, öden und steppenartigen Landschaft entschieden. Dadurch steht der Mensch in meinem Bild im Mittelpunkt. Er könnte auch hier in dieser kargen Landschaft etwas erschaffen und die Natur beeinflussen. In meinem Bild fühlt sich die Frau einfach wohl, ist eins mit der Natur und tanzt …" – Janette Preussker

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„Freiheit“ | 2016 | 70 x 90 cm | Öl auf Leinwand

Jil Vivian Guse

„Tanz ist“, so zitiert man Wikipedia „die Umsetzung von Inspiration in Bewegung.“. Er ist „ein Ritual, ein Brauch, eine darstellende Kunstgattung, eine Berufstätigkeit, eine Sportart, eine Therapieform, eine Form sozialer Interaktion oder schlicht ein Gefühlsausdruck.“. 

Zutreffender ist der künstlerische Komplex, dessen Akteur der Mensch ist, nicht auf den Punkt zu bringen. Der Mensch als Hauptakteur. Im Mittelpunkt. Von dem Zauber der Natur fasziniert und diesen kreieren wollend. In einem der berühmtesten Ballette orientiert der Tänzer sich an dem Anmuht von Schwänen, in der Rumba erinnert das Strecken in einen hohen Spiral-Turn an das aufblühen einer zarten Blume. Dabei verstecken sich in dem eleganten Moment unzählige Stunden von Disziplin, kognitiver Koordination und Körperbeherrschung. Und dennoch sind die Sekunden eines Rumba-Taktes ebenso vergänglich wie die Blütezeit einer Rose.

Mein Wunsch ist es dieses Moment des Ausdrückens, diese Interpretation der Welt festzuhalten. Mit all seinem Gefühl, seiner Stärke, seinem Anmut, seiner Perfektion und Unvollkommenheit." – Jil Vivian Guse

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„Eight“ | 2016 | 80 x 100 cm | Öl auf Leinwand
 

Julia Weselmann

"Liam existiert zwischen Schutz-Suchen und Gefangen-Sein. Zwischen Erlösung und Beklemmung, zwischen Ekstase und Rückzug, zwischen Vertrauen und Zweifel. Damit knüpft er gewissermaßen an das Thema „Ansichten von Gut und Böse“ an – an den Gedanken, dass alles, ob Mensch, Natur oder Ding, von zwei Seiten betrachtet werden kann. Zu allem gibt es einen Gut-/Richtig- und einen Böse-/Falsch-Standpunkt.

„Liam“ hier bezieht sich auf die eigene Sicht auf die persönliche Situation. Er ist das „Momentan ist alles echt gut“-Gefühl, das wir am einen Tag haben, und das „Ich muss echt mal sehen, wie das weitergeht …“-Gefühl, das wir am nächsten Tag haben. Er ist das sensible Gleichgewicht, das jeden ausmacht. Und im Gesamten funktioniert." – Julia Weselmann

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„Liam“ | 2016 | 100 x 160 cm | Acryl auf Leinwand

Katrin Sefaj

"Unerklärlich und unbekannt. 

Gefühl einer Atmosphäre wie sie manchmal ein Traum hinterlässt, im Unterbewusstsein schlummert … Weder kalt noch warm, weder Tag noch Nacht, weder hier noch im Nirgendwo … Fremd, surreal, futuristisch, aber absolut angenehm … 

Kommt dem sehr nahe, was ich beim Betrachten dieses Fotos empfinde – ziemlich persönlich. Der Grund, meine bisherige Vorstellung, Architektur in einem Bild darzustellen, neu zu überdenken. Geometrische, klare Formen wollte ich. Farben eher monochrom, das ganze vielleicht gegenstandslos wirkend, Komposition, Formen, Perspektive und Farbnuancen. Es war aber bis dahin nur ein ungefährer Bildaufbau in meinem Kopf ohne Inspiration. 

Aus dem pragmatisch und rational geplanten imaginären Konstrukt wird das Traumhaus. Diese fast unerklärliche Wirkung, ist meine Inspiration. Intuitiv und absolut spontan bekommt dieses Malvorhaben einen Sinn – zum Glück! Denn Intuition kann man nicht planen. 

Ratio und Intuition, komplementäre Pole, sich einander ergänzende Gegensätze." – Katrin Sefaj

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„Traumhaus“ | 2016 | 80 x 80 cm | Gouache auf Leinwand

Karola Römermann

„Lernen wir uns zu freuen, so verlernen wir am besten den Anderen weh zu tun.“ – Friedrich Nietzsche Zu leicht vergisst man die Schönheit in der Welt, zu präsent sind die entsetzlichen Vorkommnisse, die uns Tag für Tag erreichen.

Meine Bilder sollen nicht das Übel bestätigen, sondern das Heitere, Schöne der Natur zeigen." – Karola Römermann

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„Päonien“ | 2016 | 90 x 60 cm | Öl auf Leinwand

 

Renate Busch-Bangert

"Die Ausstellung „Fenster zur Welt“ von Pablo Picasso im Bucerius Kunstforum im Frühjahr 2016 hat mich sehr beeindruckt. Besonders das Bild „Paulo als Pierrot“ hat mich magisch angezogen. So entschloss ich mich dazu dieses besondere Bild als Vorbild für unsere Ausstellung zu wählen.

Picasso hat im Jahr 1929 seinen kleinen Sohn im Alter von vier Jahren gemalt." – Renate Busch-Bangert

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„Der weiße Harlekin“ | 2016 | 80 x 100 cm | Öl auf Leinwand

 

 


Bilder vom Abend der Vernissage

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Aktuelles

Nächster Workshop:

Spachteltechnik

Am 08. Juli findet ein Workshop zum Thema "Formen und Farben mit der Spachteltechnik inszenieren" statt! Melden Sie sich jetzt an, wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Weitere Informationen finden Sie hier!


Hamburg zeigt Kunst

Am 28. Mai präsentierten wir uns mit einem tollen Stand und ganz vielen Infos und Angeboten auf Hamburgs kreativem Festival!

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Von Stillleben und Blumen

Wir berichten von unserem schönen Anfänger-Workshop zum Thema "Farbaufbauten"!

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