Vom 28.08. bis 27.09.2015 –
verlängert bis zum 25.10.2015 in den Räumen der Kunstschule

Prof. Martin Warnke und seine Mitarbeiterin Eva Landmann

“Warum ist das Selbstportrait in meinem Werk von großer Bedeutung? Es ist die Reflexion über das eigene ICH. Sich während des Schaffensprozesses immer wieder ins Gesicht zu schauen. Ich nehme scheinbar nur die Oberfläche wahr, indem ich mich bewusst auf die 2D-Plattform projiziere. Immer wieder bin ich erstaunt über dieses gleichbleibende Gefühl von Freude, sich “SELBST” in einem Bild wiederzufinden. Der Stift folgt wie von “SELBST” der Bewegung der Hand und ich entstehe immer wieder neu. Das Innere nach außen zu kehren, es sichtbar zu machen, in Formen und Farben getaucht, den Augenblick festhaltend. Dann schaut mich mein “SELBST” an und ich spüre die unerschöpfliche Kraft in mir.”
Sybille Kreynhop

Es handelt sich um Malereien: Im Frühwerk der Künstlerin entstanden vorwiegend expressive Malereien in der Pastell-Technik auf Papier. So fügen sich die Selbstportraits aus dieser Phase stilistisch und in der Farbgebung in ihr Frühwerk ein. In dieser Zeit bewegte die Künstlerin in ihrem Werk das unvorstellbare Geschehen während des Nationalsozialismus.

Ab Mitte der 90er-Jahre beginnt Sybille Kreynhop in die Techink der Ölmalerei auf großformatigen Leinwänden überzugehen. Es entstehen auch hierzu Selbstportraits. Weiterhin behandelt Sybille Kreynhop Themen, die sich mit der Unmenschlichkeit auf der Welt beschäftigen.

Zitat einer Kunstschülerin (24 J.) von Sybille Kreynhop: “So liebevolle Bilder trotz der grausamen Hintergründe.”

Das Gedächtnis meines Werkes bin ich

Seit 1984 stellt Sybille Kreynhop regelmäßig in Einzel- und Gruppenausstellungen aus. Dadurch hat sie schon viele Fürsprecher ihrer Kunst für sich gewinnen können.

1994 gründet Sybille Kreynhop zusammen mit Dorothee Schlawis die Kunstschule in der Fährhausstraße an der Außenalster in Hamburg.

2011 verstirbt die Geschäftspartnerin und Managerin ihrer Kunst Dorothee Schlawis nach kurzer, schwerer Krankheit. Seit dem konzentriert sich die Künstlerin auf den Ausbau ihrer Kunstschule. In dieser Zeit bildet sich ein zuverlässiges Team. Auf Sybille Kreynhop kommen viele neue Aufgaben zu, die zuvor von ihrer Managerin übernommen wurden.

Seit Januar 2015 arbeitet die Künstlerin im Warburg Haus und ist in neuer, künstlerischer Inspiration auf den Spuren von Aby Warburg. Sie freute sich daher sehr, dass Prof. Martin Warnke mit seiner Mitarbeiterin Eva Landmann zu Besuch in der Ausstellung “SELBST” waren. Prof. Martin Warnke ist Träger des Leibnitz-Preises von 1991 und engagierte sich damit erfolgreich für das Aby Warburg Haus.

Unter www.sybille-kreynhop.de finden Sie alle Informationen zur Künstlerin sowie ihr Werk und Abhandlungen darüber.

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